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Museum

Erotische Kunst und Geschichte auf den Ramblas

Geschrieben von Uli

Wer an einem sonnigen Nachmittag die berühmten Ramblas auf und ab spaziert, der wird zu mancher Stunde seinen Augen nicht trauen. In einem eher unscheinbarem Haus gegenüber des Boqueria-Marktes, winkt einem doch glatt Marylin Monroe lasziv vom Balkon zu. Ein bisschen weiter nach oben geblickt entdeckt man dann schnell das Logo des Erotik Museums. Heute, in diesem Artikel von ShBarcelona, Erotik in Barcelona.

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Historisches aus alten Zeiten und moderne erotische Darstellungen

Foto von chico opa via Visual Hunt

Das Museu de l’eròtica in Barcelona ist ein Museum der erotischen Kunst, gewidmet und bestehent aus zehn Sälen, in denen sich ein großes Sammelsurium aufteilt.  Die Sammlung besteht aus mehr als 800 Objekten. Diese zeigen die Darstellung der Erotik der unterschiedlichsten Kulturen und Jarhunderten. Zu sehen sind die Kunst der Erotik der antiken Welt (von den alten Griechen, den Ägypter und den erotischen Spielen der Römer), man findet erotische Illustrationen aus dem fernen Osten,  erotische Literatur, eine große Ausstellung über Sadomasochismus und erotische spanische Filme, die zur Bespassung Königs Alfons XIII dienten, erotische Comics der Moderne und Abbildungen der zeitgenössischen Kunst. Auch die Anfänge der katalanischen und spanischen Pornofilme in den 20er Jahren werden thematisiert. In einem kleinen Innenhof findet man erotisch-ästhetische Skulpturen und am Ende der Tour einen Raum der Rekorde. Der Fokus liegt natürlich auch auf Barcelona und da durften Originale des kubistischen Meisters Picasso natürlich nicht fehlen. Zwei Grafiken von Picasso zieren die Wände des Museums und zeigen die Verbindung zwischen der Erotik und der Stadt Barcelona. Das Museum ist keineswegs ein schmuddeliger Ort, vielmehr glänzt er durch Sinnlichkeit und Ästhetik und dem historischen Hintergrund, sowie die Entwicklung der Erotik unter dem Einfluss der Religionen und dem Aberglauben. Das Thema Sex und Erotik werden mit äußerster Ernsthaftigkeit behandelt und die Geschichte verschiedener Kulturen ausgestellt.

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Barcelona und die Offenheit der Sexualität

Foto von indrarado via Visual Hunt

Barcelona steht der Sexualität sehr offen gegenüber und ist wohl die toleranteste Stadt in gesamt Spanien. Auch wenn sich hier nicht wie in Amsterdam die Damen in den Schaufenstern räkeln. Homosexualität ist hier ebenfalls kein Tabuthema und diverse bunte Veranstaltung locken Menschen aus aller Welt in die Metropole. Spanien war übrigens das dritte Land weltweit, das die gleichgeschlechtliche Ehe erlaubte. Neben großen Festivals und Partys finden sich hier zahlreiche Sexshops und Bars, welche Erotik, Liebe und Sex thematisieren. Das Alles geschieht immer geschmackvoll und ästhetisch. Für alle die nach einem Knistern im Urlaub suchen oder der Fantasie freien Lauf lassen wollen, ist ein Besuch im Erotik Museum sehr zu empfehlen und so manches Schmunzeln und Erröten bleibt sicher nicht aus. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten den Nachmittag zu erleben. Es werden Audioguides in diversen Sprachen angeboten. Außerdem werden täglich Führungen und Vorträge vom Museum organisiert, die schon im Preis inbegriffen sind. So kann es schon einmal vor kommen, dass Marylin Monroe keck durch die Räume streift und mit einem Augenzwinkern historische Fakten haucht. Das Museum hat täglich von 10:00-24:00 geöffnet.

*Titelbild von escarabay via Pixabay

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Über den Autor

Uli

Uli liebt es verschiedene Städte zu entdecken, aber sie hat bisher noch keine zweite gefunden wie Barcelona.

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